Rücken –
ohne Schmerzen
Rückenschmerzen sind Volkskrankheit – und für viele Betroffene eine dauerhafte Belastung. Ihre beste Chance auf einen schmerzfreien Rücken ist ausführliche & individuelle Begleitung, mit viel Erfahrung und fundiertem Spezialwissen – für ein Therapiekonzept, das Ihnen wirklich hilft.
HWS
LWS
ISG
Rücken –
ohne Schmerzen
Rückenschmerzen sind Volkskrankheit – und für viele Betroffene eine dauerhafte Belastung. Ihre beste Chance auf einen schmerzfreien Rücken ausführliche & individuelle Beratung, mit viel Erfahrung und fundiertem Spezialwissen – für ein Therapiekonzept, das wirklich hilft.
ISG-Syndrom:
unterschätzte Ursache
Chronische Rückenschmerzen haben viele Gesichter – und nicht immer liegt die Ursache dort, wo man sie vermutet. Bei etwa 15–30 % aller Patienten mit chronischen Schmerzen im unteren Rücken ist das Iliosakralgelenk (ISG) der eigentliche Übeltäter. Die American Society of Pain and Neuroscience empfiehlt ISG-Infiltrationen für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, bei denen konservative Therapien versagt haben und bei denen klinische Befunde auf eine ISG-Dysfunktion hindeuten.
Das Prinzip: Unter bildgebender Kontrolle wird eine Kombination aus Lokalanästhetikum und Kortikosteroid präzise injiziert. Studien zeigen eine Schmerzlinderung bei 46–77 % der Patienten, wobei die durchschnittliche Wirkdauer von mehreren Wochen bis Monaten reicht. Randomisierte Studien zeigen, dass etwa 50 % der Patienten 6–12 Wochen nach der Injektion eine signifikante Schmerzreduktion erleben.
Besonders profitieren Patienten mit:
- Chronischen Schmerzen im unteren Rücken oder Gesäß
- Positiven ISG-Provokationstests
- Voroperationen an der Wirbelsäule, Traumata oder entzündlichen Gelenkerkrankungen
Bis zu 30% der unteren Rückenschmerzen gehen vom ISG aus
Die richtige Diagnostik führt zur Besserung
Nur mit einer fundierten Diagnose kann der Behandlungsfortschritt gesichert werden.
Infiltration bei ISG-Schmerzen
Indikation, differenzierte Einordnung und Infiltration Kurzfassung: Das Iliosakralgelenk (ISG) kann Rückenschmerz im unteren…
Facettengelenksyndrom
Einordnung, Indikation und Facetteninfiltration Kurzfassung: Abnutzungs-/Reizzustände der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) können tiefe lumbale oder…
Periradikuläre Therapie (PRT) – LWS & HWS in Regensburg
Einordnung, Indikation und Ablauf Kurzfassung: Bei radikulären Schmerzen (Reizung einer Nervenwurzel) –…
Facettengelenksyndrom: Die unterschätzte Schmerzquelle in Ihrem Rücken – warum MRT-Befunde täuschen können
Der Schmerz kommt schleichend. Erst nur beim Aufstehen nach längem Sitzen. Dann…
Facettengelenk-Syndrom:
Kleines Gelenk, große Beschwerden
Die kleinen Wirbelgelenke – medizinisch Facettengelenke oder Zygapophysealgelenke – sind eine stark unterschätzte Quelle chronischer Rückenschmerzen. Bei bis zu 45 % aller Patienten mit chronischen Wirbelsäulenschmerzen sind diese Gelenke der Schmerzauslöser. Facettengelenk-Infiltrationen dienen vor allem der präzisen Diagnose: Sie klären, ob die Beschwerden tatsächlich von einem oder zwei spezifischen Facettengelenken ausgehen – und weniger als dauerhafte Therapie.
Das American College of Occupational and Environmental Medicine (ACOEM) und die American Society of Pain and Neuroscience empfehlen Facettengelenk-Infiltrationen nur bei bestimmten Patienten: – solchen mit chronischen Rückenschmerzen, die durch Streckung und axiale Rotation verstärkt werden, – bei denen bildgebende Verfahren eine Facettenarthropathie zeigen, und – bei denen konservative Maßnahmen erfolglos blieben. Diagnostische Blockaden dienen dabei primär der Prognosestellung vor einer Radiofrequenzablation – nicht als eigenständige Dauertherapie.
Randomisierte Studien berichten von klinisch bedeutsamen Verbesserungen bei bis zu der Hälfte der Patienten nach 3–6 Monaten.
Besonders profitieren können:
- Ältere Patienten mit radiographischem oder szintigraphischem Nachweis einer Facettenpathologie
- Patienten mit lokalisiertem paraspinalem Schmerz, der durch Extension oder Rotation provoziert wird
Lassen sich Facettengelenke der HWS oder LWS durch eine wiederholte, gezielte Betäubung als Schmerzursache eindeutig belegen, kann eine dauerhafte Blockade (Ablation) ergänzt werden.
KANN WEG
KANN WEG
Bis zu 80% der Operationen bei Bandscheibenvorfall sind vermeidbar!
Periradikuläre Infiltrationen:
Zielgerichtete Therapie bei Nervenwurzelschmerzen
Wenn ein Bandscheibenvorfall oder eine Foramenstenose auf eine Nervenwurzel drückt, entsteht der typische ausstrahlende Schmerz ins Bein oder in den Arm – medizinisch als Radikulopathie bezeichnet. Periradikuläre Infiltrationen (periradikuläre Therapie, PRT) zielen darauf ab, Kortikosteroide und/oder Lokalanästhetika präzise an die betroffene Nervenwurzel zu bringen, um Entzündungen zu reduzieren und die Schmerzweiterleitung zu unterbrechen.
Die American Academy of Neurology empfehlen epidurale Steroidinjektionen bei lumbosakralen oder zervikalen radikulären Schmerzen. Die Indikation ist klar abgegrenzt: akute oder subakute radikuläre Schmerzen mittlerer bis schwerer Intensität, die auf konservative Maßnahmen nicht oder unzureichend ansprechen und bei denen bildgebende Verfahren (MRT) eine Nervenwurzelkompression nachweisen.
Meta-Analysen und Cochrane-Reviews zeigen, dass epidurale Steroidinjektionen statistisch signifikante, aber limitierte Schmerzreduktionen nach 2–6 Wochen bewirken, mit einer Number Needed to Treat (NNT) von 4–7. Etwa 40–50 % der Patienten erleben eine klinisch bedeutsame Verbesserung im kurzfristigen Verlauf. Transforaminale Injektionen zeigen sich bei Bandscheibenvorfällen wirksamer als interlaminare Zugangswege.
Besonders profitieren Patienten mit:
- Kurzer Symptomdauer (beste Ergebnisse bei Durchführung innerhalb von 3 Monaten nach Symptombeginn)
- Klarer neuroanatomischer Schmerzverteilung
- Bildgebend bestätigter Nervenwurzelkompression (Bandscheibenvorfall, Foramenstenose im MRT)
- Fehlenden signifikanten psychosozialen Komorbiditäten oder sekundärem Krankheitsgewinn
Das Timing ist entscheidend: Je früher die Injektion nach Symptombeginn erfolgt, desto besser die Outcomes. Bei chronifizierten Beschwerden ohne klare radikuläre Komponente sinkt die Erfolgswahrscheinlichkeit erheblich.
Mitglied spezialisierter Fachgesellschaften
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Prof. Dr. med.
Andreas Schicho
Als Facharzt für Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit Schwerpunkt Neuroradiologie bringe ich mehr als 13 Jahre Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Rückenschmerzen mit. Nach Studium und Weiterbildung an den Universitätskliniken Düsseldorf, Ulm und Regensburg habe ich mich auf die individuelle Betreuung von Patienten mit Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und ISG-Schmerzen spezialisiert.
Wenn, dann richtig.
In der Medizin zählt für mich nicht Tempo, sondern Tiefe. Ich nehme mir Zeit, um Ihre Beschwerden wirklich zu verstehen, nicht nur um diese abzuarbeiten. Ich verfolge den Ansatz: gründlich diagnostizieren, gezielt behandeln – und nachhaltig vorbeugen.
Das bedeutet: eine fundierte und präzise Diagnose, eine ehrliche Einschätzung und eine Behandlung, die nicht nur Ihre Symptome lindert, sondern wirklich die Ursachen berücksichtigt.
Wer ernst genommen werden will, muss mindestens ebenso ernsthaft arbeiten - mit Erfahrung, Empathie und einem klaren Plan. Genau das dürfen Sie von mir erwarten.